gemeinsam
gestalten

Bin ich wichtig für die Welt?
Können wir sie gemeinsam gestalten?
Welche Verantwortung habe ich/haben wir?

…das ist für uns der Ausgangspunkt der Demokratie. Sie ist nie fertig, ist immer in Entwicklung, ist immer die Vorstufe ihrer selbst.
Ihr Fundament ist die Stimme eines jeden Menschen und die gemeinsame Abstimmung darüber, wie wir miteinander leben wollen. 

Mit „wo-hin“ schaffen wir Erfahrungsräume in denen junge Menschen erleben und üben, dass wir friedfertig, gleichberechtigt und verantwortlich miteinander Vereinbarungen entwickeln können.

Wie lernen wir, die Zukunft zu gestalten?

Die zentralen Fähigkeiten eines jeden Menschen Demokratie leben zu können, müssen erlernt und geübt werden. Einen eigenen Standpunkt entwickeln, Erkenntnisse vermitteln und vertreten können, ein offenes Interesse für andere Haltungen bewahren, wirklich zuhören können, sich einbringen und beteiligen – all das ist notwendig für die Demokratie und schafft Vertrauen.
Mit „wo-hin“ bilden wir Mut und die Fähigkeiten aus, Verantwortung für die Gestaltung unserer Zukunft zu übernehmen.

Wir verstehen das Grundgesetz als Auftrag an die gesamte Gesellschaft, Fähigkeiten zur Gestaltung unseres Zusammenlebens auszubilden. Dieser grundlegenden Bildungsarbeit widmen wir uns seit 1987. Aus der Kunst kommend, realisieren wir erfahrungsbasierte Demokratievermittlung, die interaktiv, künstlerisch und auf Augenhöhe die Qualitäten der Demokratie erlebbar macht und die dafür nötigen Fähigkeiten ausbildet.

Umsetzung

Den Ausgangspunkt bilden zwei Demokratie-Tage mit Schüler*innen ab der 9. Klasse. Als erfahrungsbasierte Demokratievermittlung schaffen wir mit künstlerischen Methoden und Perspektiven eine lebendige Erfahrung, was Demokratie bedeutet und sein kann. Mit viel Bewegung, Spielen und künstlerisch-sozialen Elementen sowie durch unmittelbarer Beteiligung und Mitgestaltung vermitteln wir authentisch, was mitgestalten bedeutet.

Im Anschluss geben wir Workshops für die Lehrer*innen und nach Möglichkeit eine Abendveranstaltung für die Eltern und das Umfeld der Schule.

Hinzu kommt unserer fahrender OMNIBUS, der nach Möglichkeit mit dabei ist.

Für uns ist elementar mit möglichst vielfältigen Bildungseinrichtungen mit unterschiedlichsten Gegebenheiten zusammenzuarbeiten: so genannte bildungsferne, wie auch bildungsnahe Schüler*innen wollen wir erreichen, sowie ärmere und reichere. Wir wollen mit städtischen und ländlichen Schulen arbeiten und solche der neuen wie auch der alten Bundesländer.
Unsere Arbeit mit einer Schule ist immer langfristig angelegt. Im folgenden Schuljahr setzen wir die begonnene Arbeit fort, kontrollieren das erarbeitet und vertiefen die Arbeit.

Wesentlich ist für uns ein zweiter Schwerpunkt: Für junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren bieten wir eine Ausbildung zur Gestaltung sozialer Prozesse an.
Lebens- und Arbeitszusammenhänge mit zu formen und zu gestalten ist von zentraler Bedeutung für eine friedvolle Zukunft. Joseph Beuys erkannte das als die „Soziale Plastik“ – ein Gestaltungsprozess, der auf die lebendige Kreativität des Menschen angewiesen ist. Es geht um die Fähigkeit, die Ohnmacht zu verwandeln.
An vier Wochenenden lernen 15 bis 20 Teilnehmenden im gemeinsamen Prozess, begleitet von Dozent*innen und dem Team des OMNIBUS, Basiswissen und -erfahrungen, um Gruppenprozesse wie Kunstwerke zu gestalten. Anschließend wenden die Teilnehmenden dieses Wissen in der direkten Praxis an, indem sie mit Schulklassen arbeiten.

Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.

Joseph Beuys

Aktuelles


08.06.2026

Besondere Formate

mehr

11.02.2026

Ausbildung gestartet

mehr

06.01.2026

Rückblick 2025 & Ausblick 2026

mehr